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Unsere Arbeit im Language Team

Wir, die Übersetzungsabteilung der tsd, haben den ganzen Tag mit dem zu tun, was wir lieben, nämlich Sprache. Wir arbeiten täglich an Übersetzungen und Lektoraten für die Kunden der tsd.

Ein Übersetzungsprozess ist meist komplex und beinhaltet mehr, als nur Wort für Wort die eine Sprache in die andere zu übertragen. Zu unserer Arbeit gehören neben der reinen Übersetzung auch Prozessschritte wie die Überprüfung des Ausgangstextes, Terminologierecherche oder die Überprüfung des Zieltextes. Dabei stehen wir nicht alleine da, sondern arbeiten während des ganzen Prozesses eng mit den Projektmanagern des jeweiligen Kunden zusammen. Außerdem sitzen wir in unseren Sprachteams zusammen und können uns so gegenseitig unkompliziert und schnell bei Fragen unterstützen.

Ein ganz normaler Tag im
Language Team bei der tsd

Bonjour tout le monde! Ich arbeite im Language Team der tsd für die Sprache Französisch. Ich möchte hier einmal meinen Arbeitsalltag skizzieren:

9:00 Uhr – Den PC bereits angeschaltet, eile ich erst mal in die Küche, denn hier gibt es die Grundlage eines produktiven Arbeitstags: Kaffee. Mit meiner Kaffeetasse in der rechten Hand, der Wasserkaraffe und dem Wasserglas in der linken Hand begebe ich mich bestens gerüstet wieder an meinen Schreibtisch. Es kann also losgehen! Hier angekommen, führe ich den automatischen Qualitätscheck meiner Übersetzung von gestern Abend durch und überprüfe bei dieser Gelegenheit noch einmal meine Arbeit: Morgens ist der Kopf einfach noch frischer und sicher ist sicher.

10:00 Uhr – Ein Hoch auf meine Aufgabenliste! Dank ihr weiß ich immer, welche und wie viele Projekte mir für die kommenden Tage zugeordnet wurden und ich kann alles entsprechend strukturieren. Ich weiß zum Beispiel heute, dass bis 11 Uhr noch ein Lektorat von ungefähr 1000 Wörtern auf mich wartet. Also öffne ich das Projekt direkt im Translation Management System – ein Hoch übrigens auch auf deren Erfinder! – und beginne mit der Arbeit. Diesmal ist es ein Newsletter und sogar ein sehr interessanter.

11:00 Uhr – Das Lektorat habe ich erfolgreich und mit höchster Konzentration beendet, Zeit für meinen routinemäßigen Gang zur Kaffeemaschine. Auf dem Weg in die Küche begegnet mir glücklicherweise auch gleich eine Kollegin aus dem Projektmanagement. Sie hat mir für heute Nachmittag ein Projekt eingetragen und nach einem ersten schnellen Blick darauf habe ich gesehen, dass zusätzliche Anweisungen vom Kunden eingeholt werden sollten. Sie wird sich mit ihm in Verbindung setzen. Wieder am Schreibtisch, wieder mit meinem Kaffee – öffne ich ein neues, kleines Projekt. Heute ist wohl mein Glückstag: Der Kunde hat ausreichend Terminologie hinterlegt, sodass nur wenige Begriffe noch auf seiner Webseite nachgeschaut werden müssen und meine Recherche kaum Zeit braucht!

13:30 Uhr – Zeit für eine kleine Auszeit. Während genügend meiner Kollegen die Stellung im Team halten, genieße ich in meiner Mittagspause die Sonne.

14:30 Uhr – Auf dem Rückweg ins Büro wage ich nun ein Experiment: Cappuccino statt Kaffee, man kann ja schließlich auch mal etwas Neues probieren. Nun kümmere ich mich um die Übersetzung, die meine Kollegin aus dem Projektmanagement mir zugewiesen hat. Sie hat mir schon auf die Rückfragen geantwortet: Das läuft ja wie am Schnürchen!

15:00 Uhr – Kurze Teambesprechung mit den anderen Übersetzern und Lektoren aus dem französischsprachigen Team. Diese Mischung an meinem Beruf gefällt mir besonders gut: Man kann ganz ungestört und konzentriert arbeiten, hat aber dennoch ein Team um sich herum und immer einen Kollegen, der einem zur Seite steht!

16:30 Uhr – Kurzer Small Talk mit einem Kollegen aus dem Englisch-Team. Wir arbeiten an einem Projekt für denselben Kunden, nur eben für andere Zielsprachen. Ich würde gerne wissen, wie er mit einer bestimmten Formulierung umgegangen ist. Sein Vorschlag gefällt mir und zurück an meinem Schreibtisch setze ich ihn auch direkt um. Ich schließe das Projekt ordnungsgemäß ab und sende es zurück an die Kollegin aus dem Projektmanagement, die das Projekt nun ins Lektorat geben wird.

17:00 Uhr – Noch ein letztes Projekt, das ich heute beginne: Die Übersetzung eines Katalogs aus der Automobilbranche steht an. Dieses Projekt ist umfangreicher und ich habe für die Übersetzung mehrere Tage Zeit.

18:15 Uhr – Alles in allem also ein gelungener Tag, dessen letzte Stunden ich sogar ohne Kaffee erfolgreich überstanden habe!

Fazit:

Jeden Tag warten neue, spannende Projekte auf uns. Dabei bearbeiten wir nur Themen, die zu unseren Fachgebieten passen und sie entsprechen in den allermeisten Fällen daher auch unserem persönlichen Interesse. Natürlich muss man eine sehr ausdauernde Konzentration besitzen, sowie teamfähig und vorausschauend sein. Und man muss sich trauen, viele Fragen zu stellen, denn eine Übersetzung ist, wie gesagt, nicht nur die Übertragung von Wörtern von der einen in die andere Sprache.

By |2017-12-22T11:57:27+00:00Dezember 15th, 2017|Ein Tag im Leben von|